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Crimping-Technische Spezifikationen für Schlauchbaugruppen – Schlüsselpunkte des Prozesses

Der Crimpvorgang spielt bei der Herstellung von Hydraulikschlauchbaugruppen eine entscheidende Rolle und beeinflusst unmittelbar die Dichtungsleistung, die Zugfestigkeit sowie die Lebensdauer. Nachfolgend sind die wichtigsten technischen Spezifikationen aufgeführt, die in unserer Produktion eingehalten werden.

Ⅰ Behandlung des Mantelgummis: Abhängig von der Dicke

Manteldicke < 2 mm: Das direkte Crimpen ist ohne Skiving zulässig.

Manteldicke ≥ 2 mm: Das Mantelgummi muss vor dem Crimpen skiviert werden, damit die Crimpform direkt mit der Stahldrahtlage in Kontakt kommt, wodurch eine stabile Greifkraft und eine zuverlässige Impulsbeständigkeit gewährleistet werden.

Ob das äußere Gummi abgezogen wird oder nicht, beeinflusst nicht nur die Crimpbefestigungskraft zwischen dem Anschluss und dem Schlauch, sondern auch die Dichtungszuverlässigkeit zwischen beiden.

Ⅱ Ausführung der Ferrulenrippen: Anti-Abzieh‑ vs. Dichtungsrippen

Für Ferrulen mit fünf Rillen:

Die ersten drei Rippen dienen als Anti‑Abzieh‑Rippen und sorgen hauptsächlich für Widerstand gegen das Ablösen.

Die letzten beiden Rippen sind Dichtungsrippen und gewährleisten die Dichtungsleistung.

Höhenunterschied: Die Dichtungsrippen sollten etwa 0,5 mm niedriger liegen als die Anti‑Abzieh‑Rippen, um eine Überkompression und Beschädigungen der inneren Gummischicht zu vermeiden.

Ⅲ Auswahl des Ferrulenmaterials: Abhängig vom Skiving‑Verfahren

Bei Skiving (Entfernung des Mantels): Verwendung von 20#‑Stahl für höhere Festigkeit, um den direkten Kontakt mit der Stahldrahtlage standzuhalten.

Ohne Skiving: Verwendung von 10#‑Stahl für bessere Duktilität, sodass sich eine gleichmäßige Verformung über die Gummipufferlage ermöglicht.

Ⅳ Ausrichtung des Referenzpunkts vor dem Crimpen

Eine strenge Ausrichtung der folgenden Referenzpunkte ist erforderlich, um Koaxialität und Positioniergenauigkeit sicherzustellen:

Referenzpunkt zur Ausrichtung der Crimpform und der Ferrule

Referenzpunkt zur Ausrichtung von Schlauch und Anschlussstück

Referenzpunkt zur Ausrichtung von Ferrule und Anschlussstück

Referenzpunkt zur Ausrichtung von Mutter und Anschlussstück

Alle Referenzpunkte müssen vor dem Crimpen auf derselben Achse ausgerichtet werden, um exzentrischen Druck oder Fehlausrichtungen zu vermeiden.

Ⅴ Maßliche und strukturelle Anforderungen nach dem Crimpen

a) Position des Fittingendes relativ zur Ferrule

Nach dem Crimpen muss das Fittingende mindestens 3 mm länger als das Ende der Ferrule hervorstehen. Dies verhindert Spannungskonzentrationen an der Schlauchwurzel und erhöht die Ermüdungslebensdauer bei Biegung.

b) Anforderung an die Fehlausrichtung zwischen den Rippen der Ferrule und den Vorsprüngen des Fittings

Nach der Crimpverformung dürfen die Rippen der Ferrule nicht mit irgendwelchen hervorstehenden Punkten (z. B. Stufen oder Schultern) am Fitting übereinstimmen. Eine Fehlausrichtung verhindert lokale Überkompressionen, die die Oberfläche des Fittings oder die innere Gummischicht des Schlauchs beschädigen könnten.